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Aktuelles zur Düngeverordnung

Datum: 07.05.2020

Am 01. Mai 2020 sind die verschärften Regeln nach der neuen Düngeverordnung in Kraft getreten. Auch wenn ein Großteil der Maßnahmen erst ab 2021 umgesetzt werden muss gelten auch schon jetzt einige Regelungen. Aktuell ist insbesondere Folgendes zu beachten.
Der Nährstoffvergleich für das Jahr 2020 wurde gestrichen. Ersatzweise müssen nun für jeden Schlag bzw. jede Bewirtschaftungseinheit die Düngungsmaßnahmen dokumentiert werden. Dies kann vorerst formlos (z. B. handschriftlich) erfolgen.
Der Betriebsinhaber hat seit 01. Mai spätestens zwei Tage nach jeder Düngemaßnahme folgende Angaben aufzuzeichnen:
- eindeutige Bezeichnung des Schlages mit Größenangabe,
- Art und Menge des aufgebrachten Düngemittels,
- die aufgebrachte Menge an Gesamtstickstoff und Phosphat, sowie bei organischen
  Düngemitteln neben der Menge an Gesamtstickstoff auch die Menge an
  verfügbarem Stickstoff.
Ausgenommen von der Aufzeichnungspflicht sind Betriebe, die
- weniger als 15 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften,
- einen jährlichen Nährstoffanfall aus Wirtschaftsdüngern von tierischer Herkunft von weniger
  als 750 kg Stickstoff je Betrieb aufweisen
- und keine Wirtschaftsdünger oder Gärrückstände aufnehmen.
Hier finden Sie das Merkblatt zur Aufzeichnung der Düngung (Mai 2020). Die Vorlage auf Seite 2 können Sie zur Aufzeichnung Ihrer Düngemaßnahmen verwenden.
Bei Fragen wenden Sie sich an das Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Fachdienst Landwirtschaft an Frau Kast (0731/185-3170), Herrn Mieger (-3093) oder Herrn Schick (‑3123).

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