Service-Navigation

Suchfunktion

Düngeverordnung (DüV) - Befreiungsmöglichkeiten von der Pflicht zur bodennahen Aufbringung von Gülle / Gärrest auf bestelltem Ackerland ab 1. Februar 2020

Datum: 19.02.2020

Nach § 6 Absatz 3 DüV dürfen flüssige organische und flüssige organisch-mineralische Düngemittel, einschließlich flüssiger Wirtschaftsdünger, mit wesentlichem Gehalt an verfügbarem Stickstoff oder Ammoniumstickstoff im Falle von bestelltem Ackerland ab dem 1. Februar 2020 nur noch streifenförmig auf den Boden aufgebracht oder direkt in den Boden eingebracht werden. Im Falle von Grünland, Dauergrünland oder mehrschnittigem Feldfutterbau gelten die Vorgaben nach Satz 1 ab dem 1. Februar 2025.

Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann davon abweichend in bestimmten Fällen Ausnahmen für andere Ausbringungsverfahren genehmigen. 

Im Alb-Donau-Kreis sind Befreiungen von dieser Verpflichtung gebührenpflichtig auf Einzelantrag möglich für: 

  • Betriebe, die Gülle oder Jauche mit einem Trockensubstanzgehalt von weniger als 2% einsetzen (Nachweis durch Analyse muss mit Antrag eingereicht werden; für reine Festmistbetriebe ist dieser Nachweis nicht erforderlich)
  • Betriebe, die weniger als 15 ha landwirtschaftliche Fläche bewirtschaften
  • Kleinflächen bzw. Schläge unter 20 Ar

Ansprechpartner:
Frau Jennifer Kast 0731/185-3170
(oder Herr Tobias Mieger 0731/185-3093 sowie Herr Helmut Schick 0731/185-3123)


 

Fußleiste