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Pflanzenschutzmeldung 10/2019

Datum: 04.07.2019

Spätanwendungen im Getreide

Eine Spätanwendung von Glyphosat ist nur auf Teilflächen zulässig, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs in lagernden Beständen bzw. Zwiewuchs in lagernden oder stehenden Beständen eine Beerntung sonst nicht möglich wäre. Je nach Mittel besteht eine Wartezeit von 7 bzw. 14 Tagen.

Bitte prüfen Sie zuvor alle möglichen Alternativen (Reinigungs- und Trocknungsmaßnahmen nach der Ernte, Konservierung des Futtergetreides mit Propionsäure …).

In Saat- und Braugetreide darf keine Spätanwendung mit Glyphosat erfolgen!





Mais

Seit Mitte Juni sind die Falter des Maiszünslers aktiv.

Für die frühen Lagen des Alb-Donau-Kreises empfehlen wir eine zweite Trichogrammaausbringung für Mitte KW 28.

Eine chemische Bekämpfung sollte nur bei einem sehr starken Vorjahresbefall erfolgen. Der Behandlungszeitpunkt richtet sich nach dem Flughöhepunkt bzw. dem Larvenschlupf des Maiszünslers (je nach Höhenlage voraussichtlich in ca. 1 Woche).

Zugelassene Mittel sind beispielsweise Coragen und Steward. Beim Insektizideinsatz ist auf eine gute Benetzung der Pflanzen zu achten (Wasseraufwandmengen von mindestens 300 l/ha). An heißen Tagen ist eine Behandlung in den späten Abendstunden sinnvoll.

Die Flugintensität der Falter ist grundsätzlich lokal sehr unterschiedlich. Bei der Entscheidung über eine Maiszünslerbekämpfung ist der Vorjahresbefall zu berücksichtigen.







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